Neue Dengelgalerie / Zeillergalerie
Wie bringt man eine lebendige Galerie in ein geschütztes Haus, ohne es zu verletzen?
Ausgangslage
Das Zeillerhaus in Reutte steht unter Denkmalschutz. Es sollte zur neuen Heimat der Dengelgalerie werden – einer Galerie mit wechselnden Ausstellungen, Veranstaltungen und Vermittlungsformaten. Die Anforderungen waren gleichzeitig: maximale Flexibilität im Betrieb, Barrierefreiheit für alle Besucher, und kein Eingriff, der die historische Substanz dauerhaft verändert.
Grundriss
Der Ansatz
Das Konzept arbeitet mit einem einzigen, präzisen Eingriff: einem Einschubmöbel. Es wird in die historischen Räume eingestellt – frei stehend, ohne Wandeingriffe, vollständig reversibel. Das Möbel bündelt alle dienenden Funktionen: Küche, Bar, Kassa, Begegnungsbereich. Es ist gleichzeitig Raumteiler, Infrastruktur und sozialer Mittelpunkt der Galerie. Der Hauptraum drumherum bleibt frei und wandelbar – als Ausstellungsfläche, Bühne, Vortragsraum oder offene Halle. Der Zugang wird über eine freistehende Eingangsüberdachung in Leichtbauweise gelöst: abbaubar, denkmalkonform, mit barrierefreier Rampe und Ankündigungsfläche zum Zeilerplatz.
Bilder
Ergebnis
Eine multifunktionale Galerie, die vollständig im denkmalgeschützten Bestand funktioniert – barrierefrei, flexibel bespielbar, ohne die historische Substanz zu berühren.
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