Drei Häuser für ein Dorf

Die Frage
Heiterwang hat drei öffentliche Gebäude, in denen sich viele Nutzungen überlagern.
Im Multifunktionsgebäude liegen Kindergarten, Volksschule, Musikproberaum, Turnen und Wohnen. Das Gemeindehaus nimmt Gemeindeamt, Saal, Theater und Vereine auf, das Gemeindeamt im Obergeschoss ist nicht barrierefrei erreichbar. Die alte Schule steht leer und dient als Lager. Gesucht war ein Standortkonzept, dessen erste Phase in ein festes Budget passt.
Die Idee
Statt eines großen Neubaus eine Reihenfolge, in der jede Maßnahme die nächste möglich macht.
Die alte Schule wird abgebrochen, an ihrer Stelle bekommt der Kindergarten ein eigenes Haus mit eigenem Garten. Sein Tragwerk ist für eine zweite Gruppe bemessen, die später über dem Bewegungsraum Platz findet. In der Volksschule werden Räume frei für Mehrzweckraum, Bibliothek, Lehrerzimmer und Direktion. Die Abgrabung an ihrer Nordseite liefert das Material für einen Hügel beim Kindergarten. Das Gemeindehaus bekommt einen Anbau mit Aufzug und Stiegenhaus.
Das Ergebnis
Der Hügel beim Kindergarten ist Sichtschutz und Spielfläche, im Winter zum Rodeln, im Sommer zum Rutschen.
Die erste Phase bleibt im Budget der Gemeinde. Später kann das Gemeindehaus nach Süden wachsen oder, wenn das Gemeindeamt auszieht, ganz den Vereinen gehören.
Projektdaten
- Art
- Wettbewerb, Standortkonzept für die öffentlichen Gebäude
- Auslober
- Gemeinde Heiterwang
- Ergebnis
- 2. Platz
- Phase 1
- rund 2,59 Mio. Euro, Budget der Gemeinde 2,7 Mio. Euro
- Entwurf
- Marcel Gladbach
Wien, 2025Nächstes Projekt: Bundeskammer Wien
Kontakt
Rufen Sie an unter +43 676 424 3008, schreiben Sie auf WhatsApp oder an studio@marcelgladbach.com.
Oberdorf 18a, 6611 Heiterwang